Definition und Funktion
Definition: Der Ruderschaft ist die Drehachse des Ruderblattes und ein wesentlicher Bestandteil der Ruderanlage des Schiffes.
Funktion: Es dient hauptsächlich dazu, die auf das Ruderblatt wirkende Kraft und die vom Ruderblatt ausgeübte Kraft auf die Lenkvorrichtung zu tragen und zu übertragen, so dass das Rudergetriebe das Ruderblatt durch den Ruderschaft dreht und das Ruderblatt die Reaktionskraft des Wassers auf sich trägt und so die Drehung des Schiffes realisiert.
Strukturelle Merkmale
Gesamtstruktur: Es handelt sich in der Regel um eine schlanke stabförmige Struktur, deren eines Ende mit dem Ruderblatt und das andere Ende mit der Lenkvorrichtung oder dem Lenkgetriebe verbunden ist.
Verbindungsstruktur: Die Passung zwischen Ruderschaft und Pinne kann durch eine konische Passung oder eine zylindrische Übergangspassung erreicht werden, und die Verbindung erfolgt in der Regel über einen gewöhnlichen Flachschlüssel. Die Passung zwischen dem Ruderschaft und dem oberen Ruderlager und dem unteren Ruderlager ist in der Regel eine dynamische Passung, wobei die Passung mit dem Ruderzapfen je nach Form des Endes des Ruderschafts unterschiedlich gewählt wird.
Materialauswahl
Gängige Materialien: Im Allgemeinen werden gute Schmiedestahlmaterialien wie 20 Mn ausgewählt, um eine ausreichende Festigkeit und Zähigkeit zu gewährleisten, um den verschiedenen Kräften auf das Ruderblatt während der Navigation des Schiffes standzuhalten.
Spezielle Materialien: Bei einigen High-End-Schiffen oder Schiffen mit extrem hohen Anforderungen an die Korrosionsbeständigkeit können Edelstahl und andere Materialien zur Herstellung des Ruderschafts verwendet werden, um dessen Korrosionsbeständigkeit in der Meerwasserumgebung zu verbessern.
Designanforderungen
Festigkeitsanforderungen: Die Festigkeit des Ruderschaftes ist sehr wichtig. Bei der Konstruktion ist darauf zu achten, dass es dem Druck, dem Drehmoment und dem Biegemoment des Ruderblatts standhält.
Durchmesseranforderungen: Bei Doppelgelenkrudern kann der Durchmesser des Ruderschafts von der Oberseite des Ruderblatts zur Unterseite hin schrittweise verringert werden, der Mindestdurchmesser sollte jedoch nicht weniger als das 0,75-fache des Durchmessers des unteren Ruderlagers betragen. Bei Eingelenk-Aufhängungsrudern kann der Durchmesser des Ruderschafts von der Oberseite des Ruderblatts auf das 0,4-fache des Durchmessers des unteren Ruderlagers reduziert werden.
Herstellungsprozess
Schmiedeverfahren: Im Allgemeinen wird zur Herstellung das Schmiedeverfahren eingesetzt. Durch Erhitzen und Schmieden wird der Rohling in die erforderliche Form und Größe gebracht, um die Dichte und die mechanischen Eigenschaften des Materials zu verbessern.
Bearbeitung: Der geschmiedete Ruderschaft muss einer Reihe von Bearbeitungen wie Drehen, Schleifen, Bohren usw. unterzogen werden, um seine Maßhaltigkeit und Oberflächenqualität sicherzustellen und die Anforderungen der Abstimmung mit anderen Komponenten zu erfüllen.
Wartung und Reparatur
Inspektionsgegenstände: einschließlich Inspektion des Ruderschaftdurchmessers, des Oberflächenzustands, der Übereinstimmung mit der Pinne, der Flanscharbeitsfläche und von Rissen.
Reparaturmethode: Leichte Rostflecken sind auf der Arbeitszapfenoberfläche des Ruderschafts zulässig, die Tiefe ist jedoch begrenzt. Die Reduzierung des Nichtarbeitszapfens und die Durchmesserreduzierung des Arbeitszapfens nach dem Polieren werden ebenfalls angegeben. Bei Rost und Belastung der passenden Lagerzapfen der Ruderwelle und der Pinnenwelle sowie bei Korrosion der Flanscharbeitsfläche müssen Reparaturen je nach Situation durchgeführt werden.